Gemeinsam gewachsen

Die Welt hat Corona.

Ich kann nicht im vollen Umfang arbeiten. Und so hängen Mutter und Jüngster zusammen zu Hause rum.

Das jüngstes Kind muss ein Corona-Abitur machen. Es sitzt in seinem Zimmer und arbeitet vor sich hin. Das Kind ist ein ganz normales Mitglied einer gymnasialen Schulgemeinschaft. Normal begabt. Unternormal begeistert. Übernormal entspannt. Es hat sich immer im normalen Mittelfeld aufgehalten und strebt ein normales Abitur an.

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Corona-Krise = Klorollen-Krise

Heute vormittag in WDR 2:

Menschen aus den 80zigern, die Toilettenrollen in selbstgehäkelten Hüllen im Auto auf die Ablage legten, waren Zeitreisende! Sie wussten, dass die Klorolle in ferner Zukunft zum Statussymbol avancieren würde, vergriffen und mehr als nur ersehnt. Denn sie zu haben ist das eine, aber genug zu haben, damit man sie entspannt verbrauchen kann, das andere.“

Dass die gemeine Toilettenrolle 2020 die Kriminalstatistik in die Höhe treibt, weil sie aus Toilettenhäuschen und Autos unter Einwirkung von Gewalt entwendet wird. Dass das Wort „Toilettenrolle“ Einzug halten würde in Radiosendungen und Lokalnachrichten. Und dass ich, von dir, meine liebe Jana, an meinem Geburtstag ein wunderschönes Päckchen mit Buch, Blume, Karte UND einer Klorolle vor der Haustür fand, das ist wirklich einzigartig!

Die Notfallrolle

Auf die Klorolle hattest du geschrieben: Die Notfallrolle, wahre Freundinnen teilen alles!

Ich werde sie aufheben und meinen Enkel*innen zeigen. Sie ist ein Zeitdokument, ein Kuriosum, eine vergriffene Rarität im Jahre 2020 …..

Blätter, die die Welt bedeuten!